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Die längste Saison seit Jahrzehnten?

Das Ende der Saison war zwar schon lange angekündigt, aber das Wetter gönnt uns die wahrscheinlich längste Flugsaison seit Jahrzehnten. 

Das wird natürlich auch genutzt: Yves hat seine A-Prüfung bestanden und darf nun ohne Fluglehrer fliegen! Nach 60 Starts hat er die erste Hürde in Richtung Flugschein gemeistert!

Herzlichen Glückwunsch!

Saisonende 2020

Das Ende der Saison steht vor der Tür, aber wir nutzen jede Möglichkeit aus um noch zu Fliegen! Das besonders Schöne am Herbst ist der fantastische Blick über die bunten Wälder im Zusammenspiel mit Nebel in den Tälern. 

2021 sind wir wieder bereit für Gastflüge und zum Schulen. Auch über Winter beraten wir dich gerne zur Ausbildung bei uns im Verein! 

 

Erfolgreicher Saisonabschluss!

Sonntag, 11:35 Uhr UTC (13:35 Lokalzeit), Niclas und sein Prüfer steigen nach dem dritten Start aus der Ka7 aus, die Prüfung ist bestanden! Herzlichen Glückwunsch!

Doch schauen wir mal zurück, 2 Jahre, 139 Tage, 20 Stunden und 28 Minuten um genau zu sein. In einer anderen Zeitrechnung - bei Piloten öfter angewendet - genau 200 Starts und 64:31 Flugstunden früher: Niclas steigt, während unseres Schnupperkurses über das verlängerte Pfingstwochenende, mit unserem Cheffluglehrer Thomas in den TWIN und hebt das erste mal ab. Sechs Minuten später setzen die beiden wieder auf. Der erste Flug war schnell vorbei, die neu entdeckte Leidenschaft beginnt. Schnell ist klar, Niclas hat das Ziel genau vor Augen: Schnellstmöglich den Flugschein in den Händen halten! 

Stetig entwickelt er sich weiter, baut seine Fertigkeiten im Umgang mit der Ka7 aus. Start und Landung sind die kniffligsten Abschnitte, doch auch diese stellen bald keine Herausforderung mehr für den damals 16-Jährigen dar. Nach 95 Starts mit Fluglehrer geht es am 10.06.2019 zum ersten Alleinflug! Dieser Abschnitt in der Ausbildung wird A-Prüfung genannt. Die Flugschüler haben bis dahin das Wissen und die Fertigkeit unter Aufsicht eines Fluglehrer alleine zu fliegen. Sie besteht aus einem theoretischen Teil und drei Flügen hintereinander. Diese Flüge absolviert Niclas routiniert mit insgesamt 17 Minuten Flugzeit.

Ab jetzt nimmt das Ganze richtig Fahrt auf. Über Winter wird nicht geflogen, Niclas verbringt dennoch (fast) jede freie Minute am Platz, hilft in der Werkstatt und kümmert sich um die Flugzeuge die er selbst fliegt. Sie müssen schließlich für die kommende Saison in perfektem Zustand sein. Es warten viele Starts auf sie! 
Parallel dazu lernt Niclas schon fleißig für die Theorie. Sie ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Piloten. Fokussiert geht er dem ganzen nach, immer mehr überraschende Fragen von Fluglehrern werden ohne Schwierigkeiten beantwortet. Am 21.09.2020 geht es dann zum Flughafen Hahn. Dort sitzt der Landesbetrieb Mobilität. Die Theorieprüfung steht an, außerdem wird geprüft ob Niclas in der Lage ist den Funk korrekt zu bedienen. Nicht wie die meisten, die das so genannte Sprechfunkzeugnis nur in deutscher Sprache machen, macht er es auch noch in englischer Sprache. Nach einem anstrengenden Tag das Ergebnis: alle Fächer inklusive der Sprechfunkzeugnisse sind bestanden! 

Nun drängt die Zeit! Die Tage werden kürzer, das Wetter schlechter. Ein Prüfer muss her! Dies war dann auch, wie ihr schon wisst, am vergangenen Sonntag, den 18.10.2020 so weit.

Nach einer erneuten intensiven, mündlichen Prüfung der theoretischen Kenntnisse startet Niclas mit Prüfer drei mal. Das Ergebnis natürlich: Bestanden! 

Doch damit war der vergangene Sonntag noch nicht vorbei! Einen ebenfalls großen Schritt in Richtung Lizenz hat Peter gemacht. Er begann am 20.06.2019 seine Ausbildung im Luftsportverein Eßweiler und hat nun auch noch kurz vor Ende der Saison 2020 einen Meilenstein in der Ausbildung gemeistert: Nach 107 Starts mit Fluglehrer schickte unser Fluglehrer Markus ihn zu seinem 108 Start alleine in die Luft! Nach insgesamt drei Starts mit sauberen Landungen hatte er die A-Prüfung bestanden und darf nun alleine fliegen! Herzlichen Glückwunsch!

Alle Mitglieder des LSV wünschen euch beiden alles Gute und sind gespannt, was die nächste Saison bringen wird! 

Links Niclas und rechts Peter mit dem traditionellen Strauß aus dornigen Pflanzen, die um den Flugplatz herum wachsen. 

 

 

Neues im Luftsportverein

Das Flugjahr ist bereits weit fortgeschritten und wir können bisher eine gute Bilanz ziehen! 

Trotz der Hürden dieses Jahr sind bereits über 700 Starts gemacht und über 30.000 Punkte für den Verein erflogen worden! Das ist eine tolle Leistung bisher und wir werden die restliche Zeit des Jahres noch gut nutzen!

Auch innerhalb unserer Strukturen hat sich einiges getan. Ein neues Flugzeug, ein Cirrus ist nun Teil unseres Flugzeugparks, außerdem sind drei neue Flugschüler in den Verein eingetreten und gehen mit großen Schritten auf den Alleinflug zu. Das wird dieses Jahr noch was! Wir dürfen auch Wolfgang nun unter den Motorseglerlehrern begrüßen und wünschen viele schöne Schulflüge. Darüberhinaus hat Lukas seine Klassenberechtigung für den Motorsegler erworben. Wir sind gespannt was das Jahr noch bringt und hoffen auf viele weitere schöne Flugtage!

Auch in der späten Jahreszeit bieten wir noch Rundflüge mit dem Segelflugzeug oder Motorsegler an, bei Interesse meldet euch bei uns. Falls euch das mitfliegen nicht reicht könnt ihr auch eine Schnuppermitgliedschaft mit Schulflügen vom Pilotensitz machen! Das ist der erste Schritt zum Pilotenschein. Wir beraten dich gerne auf diesem Weg! 

Wir freuen uns außerdem, dass wir dieses Jahr wieder beim Sommerferienprogramm der Verbandsgemeinden Lauterecken-Wolfstein und Ramstein dabei sein konnten. Auch unter den erschwerten Bedingungen mit Corona hatten die Kinder einen tollen Tag!

 

LSV in Frankreich

Markus Gutmann und Henrik Heinz starteten vergangene Woche in den Französischen Alpen zu einem atemberaubenden Streckensegelflug über 685 km Länge. Er führte sie von Frankreich über Italien bis in die Schweiz und wieder zurück zum Startplatz.

Flugplatz Serres La Batie am 09.08.2020 morgens um 6 Uhr. Die beiden Piloten reihten ihre Segelflugzeuge an besagtem Tag voller Optimismus ganz früh in die Startaufstellung ein um beim einsetzen der ersten Aufwinde als erste in die Luft zu kommen. Wer zuerst auf der Piste steht, hat das Privileg als erstes starten zu dürfen, denn nur wenn man die maximale Flugzeit eines Tages ausnutzt, kann man ganz große Strecken fliegen. Täglich um 10 Uhr findet am Flugplatz ein obligatorisches Wetterbriefing durch den Streckenflugweltrekordhalter Klaus Ohlmann statt. Auch er hielt das Vorhaben der beiden an diesem Tag für machbar und gab noch einige hilfreiche Tips zur Wahl des besten Flugweges. Gute Ortskenntnisse sind in den Bergen Gold wert, die hat Klaus zur genüge durch seine großen Flüge gesammelt. Danach ging es dann zu den Flugzeugen um die letzten Flugvorbereitungen zu treffen.

Mit der Startnummer 1 (Markus Gutmann-DG 100) und der Startnummer 2 (Henrik Heinz-ASW 20) ging es dann etwas später als erwartet, um 11:25 Ortszeit in die Luft. Mit dem Vorhaben das Matterhorn im Segelflugzeug zu umfliegen, ging es nun im Flugzeugschlepp, hinter 2 Motorflugzeugen bis hoch auf 800m Ausklinkhöhe an den Hausberg vom Flugplatz Serres.

Jetzt hieß es direkt auf Strecke gehen und keine Zeit verschenken. Allerdings mussten sie den ersten Schenkel nach Südosten fliegen, da es um diese Zeit noch nicht hoch genug geht um die hohen Pässe zu springen. Auf Kurs Südost erreichten sie gegen 14:15 bei Nizza das Mittelmeer, dann war das Wetter auch gut genug um endlich auf Nordkurs über Barcelonette in die ganz hohen Berge einzusteigen. Man wollte ja noch über Italien bis in die Schweiz zum Wendepunkt Matterhorn und dann auch nochmal zurück zum Startplatz fliegen.

Es lief alles wie geplant, das Duo konnte Stück für Stück bis auf 4600m Höhe aufsteigen und alle Hindernisse problemlos überfliegen. Um 17 Uhr wurde das breite Aostatal(Italien) in 4500m überquert und um 17:30 umflogen die beiden Segelflugzeuge das Matterhorn in 4400m MSL, also etwas unterhalb des Gipfels.

Das große Ziel „Matterhorn“ war nun geschafft, doch es war ja zwischenzeitlich auch schon 17:30 und um wieder auf dem Startplatz Serres zu Landen, sollten noch 240 Streckenkilometer über 2 hohe Pässe gemeistert werden. Dass das Sportlich wird, wussten die beiden ganz genau, denn die Aufwindsituation wird gegen Abend meist nicht besser. Getreu dem Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ flogen Gutmann und Heinz direkt auf Kurs durch die Berge in Richtung Heimatflugplatz.

Das klappte auch die nächsten 150 km erstaunlich gut, doch 90km vor dem Ziel wurde es nochmal spannend. Sie mussten bei St.Crepin zuerst mal mit viel Geduld die benötigte Endanflughöhe erkreisen um sicher noch die letzten Kilometer Flugweg zu meistern. Nach 40 Minuten Kampf war es um 20 Uhr geschafft, jetzt geht es weiter auf die letzten paar Kilometer bis nachhause. Um 21:05 Uhr (15min nach sunset) landeten die beiden Segler nach 9Std.35min Flugzeit und 685km zurückgelegter Strecke wieder am Ausgangspunkt. Die beiden freuten sich über die unbeschreiblichen Eindrücke dieses Flugtages, von den 685 Kilometern zurückgelegter Strecke im Segelflug mal ganz abgesehen.

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